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DESCRIPTION:Biosimilars sind Nachfolgeprodukte von ehemals patentgeschützte
 n Biopharmazeutika. Im Unterschied zu klassischen\, chemisch-synthetisiert
 en Arzneimitteln werden sie aus lebenden Zellen erzeugt. Ein wesentliches 
 Merkmal tragen sie bereits im Namen. Denn aufgrund ihres biologischen Ursp
 rungs sind sie dem Erstanbieterpräparat immer nur sehr ähnlich (similar) –
  aber nicht gleich. In der EU zugelassene Biosimilars wie die Wirkstoffe A
 dalimumab\, Filgrastim\, Infliximab und Rituximab kommen in der Onkologie 
 zur Behandlung von Krebs\, bei Diabetes oder in der Rheumatologie zum Eins
 atz. Auch bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn\, 
 in der Dermatologie bei Erkrankungen wie Psoriasis\, bei Multipler Skleros
 e\, in der Dialyse und bei Wachstumsstörungen werden Biosimilars verordnet
 .\nDass Biosimilars seit dem Jahr 2006 mehr und mehr in die Versorgung kom
 men\, hat maximal positive Effekte. Der durch Biosimilars ausgelöste Wettb
 ewerb führt zu sinkenden Preisen im Biologika-Markt. Durch die massiven Ei
 nsparungen erhalten mehr Patienten Zugang zu einer Biologika-Therapie. In 
 Deutschland gbit es aktuell eine stabile Versorgung – nicht zuletzt auch d
 ank diversifizierter Produktionsstandorte und eines starken Standorts Euro
 pa.  Das gesunde Marktumfeld führt außerdem dazu\, dass es so gut wie kein
 e Lieferengpässe gibt. Das spricht dafür\, dass es bei Biosimilars noch de
 n wirtschaftlich notwendigen Spielraum für die Unternehmen gibt\, ihre Lie
 ferketten resilient und ihre Versorgung damit durchgehend stabil zu halten
 . Derzeit stammen 56 Prozent der in Deutschland benötigten Tagestherapiedo
 sen an Biosimilars aus Europa. Das hat nicht nur positive Folgen für die V
 ersorgungssicherheit in Deutschland\, vielmehr auch für den Pharmastandort
  Deutschland. Ob die stabile Situation so bleibt\, hängt sehr stark von de
 n gesetzlichen Rahmenbedingungen ab. Sollte es – wie bei den klassischen G
 enerika – zu Rabattverträgen kommen\, hätte dies zweifelsfrei negative Ent
 wicklungen auf den Produktionsstandort Deutschland\, im Widerspruch zum im
  Koalitionsvertrag formulieren Ziel\, Deutschland zum führenden Biotech-St
 andort der Welt zu machen.
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SUMMARY:PZ Nachgefragt: Biosimilars – Schaden Rabattverträge der Resilienz 
 der Arzneimittelversorgung?
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X-ALT-DESC;FMTTYPE=TEXT/HTML:Biosimilars sind Nachfolgeprodukte von ehemals
  patentgeschützten Biopharmazeutika. Im Unterschied zu klassischen\, chemi
 sch-synthetisierten Arzneimitteln werden sie aus lebenden Zellen erzeugt. 
 Ein wesentliches Merkmal tragen sie bereits im Namen. Denn aufgrund ihres 
 biologischen Ursprungs sind sie dem Erstanbieterpräparat immer nur sehr äh
 nlich (similar) – aber nicht gleich. In der EU zugelassene Biosimilars wie
  die Wirkstoffe Adalimumab\, Filgrastim\, Infliximab und Rituximab kommen 
 in der Onkologie zur Behandlung von Krebs\, bei Diabetes oder in der Rheum
 atologie zum Einsatz. Auch bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wi
 e Morbus Crohn\, in der Dermatologie bei Erkrankungen wie Psoriasis\, bei 
 Multipler Sklerose\, in der Dialyse und bei Wachstumsstörungen werden Bios
 imilars verordnet.<br />\nDass Biosimilars seit dem Jahr 2006 mehr und meh
 r in die Versorgung kommen\, hat maximal positive Effekte. Der durch Biosi
 milars ausgelöste Wettbewerb führt zu sinkenden Preisen im Biologika-Markt
 . Durch die massiven Einsparungen erhalten mehr Patienten Zugang zu einer 
 Biologika-Therapie. In Deutschland gbit es aktuell eine stabile Versorgung
  – nicht zuletzt auch dank diversifizierter Produktionsstandorte und eines
  starken Standorts Europa.  Das gesunde Marktumfeld führt außerdem dazu\, 
 dass es so gut wie keine Lieferengpässe gibt. Das spricht dafür\, dass es 
 bei Biosimilars noch den wirtschaftlich notwendigen Spielraum für die Unte
 rnehmen gibt\, ihre Lieferketten resilient und ihre Versorgung damit durch
 gehend stabil zu halten. Derzeit stammen 56 Prozent der in Deutschland ben
 ötigten Tagestherapiedosen an Biosimilars aus Europa. Das hat nicht nur po
 sitive Folgen für die Versorgungssicherheit in Deutschland\, vielmehr auch
  für den Pharmastandort Deutschland. Ob die stabile Situation so bleibt\, 
 hängt sehr stark von den gesetzlichen Rahmenbedingungen ab. Sollte es – wi
 e bei den klassischen Generika – zu Rabattverträgen kommen\, hätte dies zw
 eifelsfrei negative Entwicklungen auf den Produktionsstandort Deutschland\
 , im Widerspruch zum im Koalitionsvertrag formulieren Ziel\, Deutschland z
 um führenden Biotech-Standort der Welt zu machen.
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